Sonntags-Krimi in Herzogenbuchsee

Klarer Sieg gegen die kämpferischen Giswilerinnen für das erste Damenteam. Im zweiten Spiel machten es die Surseerinnen jedoch unglaublich spannend. Zur Pause stand es noch 2:4 für UHU Bern, 5 min vor Schluss noch immer 3:6. Doch was Sursee in den letzten Minuten zauberte ist unglaublich!

 

Die Dragons besiegt

Frühmorgens reisten die Damen vom Sempachersee nach Herzogenbuchsee. Ein hartes Spiel stand bevor gegen die Dragons von Giswil. Dementsprechend körperbetont und Freistoss-lastig verlief der Match. Sursee konnte früh in Führung gehen, Giswil schaffte es jedoch den Ball ebenfalls zu versenken. Die enge Spielweise der Gegnerinnen und Banden, die genaue Bandenpässe unmöglich machten, erschwerten den Surseerinnen das Leben. Zur Pause stand es 2:2. Eine Strafe gegen Giswil führte zu einem fruchtenden Überzahlspiel. Von da ab drehten die Surseerinnen voll auf und ein ums andere Mal fand der Ball seinen Weg ins Tor. Der verdiente Sieg also dank einer tollen Mannschaftsleistung zum 7:3 gegen die Tabellenvierten.

 

Krimi gegen die UHUs

Wieder einmal verschläft Sursee den Start des zweiten Spiels. So landete UHU Bern bereits in der ersten Minute den ersten Treffer. Aber sollte noch schlimmer kommen. Sursee völlig neben der Spur, gelang nichts mehr recht. Die Auslösungen kamen kaum über die Mittelline, der höhere Ballbesitz lag klar bei den Bernerinnen. Nicht überraschend, aber frustrierend, stand es somit zur Pause 2:4 für Bern. Die motivierenden Worte des Trainers und die Umstellung auf zwei Blöcke hätten den Surseerinnen zur Wende verhelfen sollen, könnte man meinen. Aber auch nach der Pause fanden die Damen vom Sempachersee nicht in ihr Spiel. Erst nach weiteren fünf Minuten startet Sursee die Aufholjagd. Doch Bern war fest entschlossen die Führung nicht mehr abzugeben. So stand es fünf Minuten vor Schluss 3:6. Was dann passierte ist kaum zu glauben:

Spielminute 37: ein erneuter Treffer für Sursee, 4:6.

Spielminute 38: Goalie ersetzt durch eine 4 Feldspielerin, Anja versenkte den Ball im Netz, 5:6

Spielminute 39: selbes Spiel, selbe Spielerin wieder ein Tor, 6:6

Spielminute 40: 7 Sekunden vor Schluss, Lea fasst sich ein Herz und erzielt den alles entscheidende Treffer, 7:6!

Mit so einem Spektakel hätte wohl niemand mehr gerechnet. Ein Sieg durch den eisernen Willen der Spielerinnen, herbeigeführt in letzter Sekunde.

 

Mit diesen beiden Siegen bleibt Sursee weiterhin an der Spitze der Tabelle. In zwei Wochen geht es bereits in die nächste und bereits zweitletzte Runde nach Giswil.

 

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