Projekt PI – U14

Für die Professionalisierung unserer Leistungs-Teams haben wir das „Projekt PI – Professioanlisieren & Investieren“ ins Leben gerufen. Hier findest Du den Hintergrund zu diesem Projekt und das Professionalisierungs-Paket für die U14-Junioren.

Hintergrund

  • An der Strategie-Sitzung im Herbst 2018 hat der Vorstand definiert, dass alle unsere U-Teams bis 2028 in der Stärkeklasse B spielen sollen. So wollen wir unsere Junior/innen kontinuierlich an das Leistungs-Niveau der Fanion-Teams (Damen1 und Herren1) heranführen und diese Teams dann mit eigenem Nachwuchs und Talenten aus der Region in die 1. Liga GF (Herren) und die Playoffs um den KF-Meistertitel (Damen) führen und dort halten.
  • Um diese Ziele zu erreichen, haben wir im Herbst 2018 diverse sportliche und finanzielle Professionalisierungs-Massnahmen begonnen. Zu diesen Massnahmen gehören Professionalisierungs-Pakete für unsere sechs Leistungs-Teams (Damen 1, Herren 1, U21, U18, U16 und U14).

Unter Fragen und Antworten (am Seiten-Ende) haben wir einige kritische Fragen von Trainern, Mitgliedern und Eltern sowie unsere Antworten darauf zusammengestellt.

Professionalisierungs-Paket U14

U14-Junioren profitieren

  • Technik-Trainings in der Zwischen-Saison, geführt durch erfahrene Trainer.
  • Explizite Goalie-Trainings vorbereitet und geleitet durch erfahrene Goalies.
  • Weitere Optimierungen der Trainings- und Rahmenbedingungen auf Basis unseres Nachwuchs- und Ausbildungskonzepts (NAK).
  • Video-Feedback mittels professioneller Analysesoftware durch die Trainer
  • 1 Einspiel-/Trainings-Shirt im Wert von CHF 50.- (dieses Shirt muss beim Einspielen vor allen Meisterschafts- und Cup-Spielen getragen werden).
  • Profitiere von attraktiven Einkaufskonditionen, kostenlosen Ernährungsprodukten sowie Bidons oder weiteren Accessoires von unserem neuen Ernährungspartner über die ganze Saison.
  • Diverse Rabatte und Aktionen auf Unihockey- und andere Sport-Artikel bei unserem Ausrüster Huwyler Sport in Beromünster, Details unter www.uhc-sursee.ch/material/.
  • Spieler-Seite mit starkem Portrait-Foto eines professionellen Fotografen. Beispielseite unter www.uhc-sursee.ch/herren-1/samuel-grimm/.
  • Junioren werden durch intensive, hochwertige Trainings, Trainerbetreuung und Trainingsoptimierung mehr und besser gefordert und gefördert.
  • Verbesserung der psychischen und physischen Gesundheit, Robustheit und Leistungsfähigkeit (auch für Schule, Beruf- und Privatleben).
  • Mehr Erfolgserlebnisse – sowohl sportlich als auch beruflich und privat.

U14-Junioren investieren

  • Jeder U14-Junior muss entweder einen (persönlichen Spieler-)Sponsoren für mindestens CHF 65.- finden oder den entsprechenden Betrag jährlich selber bezahlen (wird ein Sponsor gefunden, gehen 10% des Betrags in die Team-Kasse).
  • Jeder U14-Junior besitzt von der offiziellen Vereins-Bekleidung mindestens die aktuelle Polyesterjacke (CHF 70.-) sowie die Hose (CHF 39.-) und trägt diese bei der An-/Rückreise an alle Meisterschafts-Spiele. Details unter uhc-sursee.ch/teambekleidung/.
  • Jeder U14-Junior hat die Broschüre „swiss way“ gelesen: uhc-sursee.ch/swiss-way
  • Jeder U14-Junior hat eine Trainings-Präsenz von mindestens 80%* und misst den Trainings in der Freizeitplanung einen hohen Stellenwert bei.
  • Jeder U14-Junior unterschreibt eine Erklärung, dass er an Unihockey-Tagen vor/während Trainings/Spielen weder Alkohol noch Tabak (Zigaretten, Snus etc.) oder andere Drogen (z.B. Cannabis) konsumiert.


*Ob und welche Konsequenzen das Nicht-Erreichen der gewünschten Trainingspräsenz haben, liegt im Ermessen des Trainer-Teams. Denn die Trainer kennen die Spieler und deren individuellen Situationen und Gründe für ein allfälliges Nicht-Erfüllen.

Der UHC Sursee profitiert

  • Die positiven Emotionen und der Spass am Unihockey verstärken bei den Junioren die Identifikation mit dem UHC Sursee.
  • Die verstärkte Identifikation verbessert das Engagement für den Verein (Helfereinsätze, Funktionärsämter, Sponsoren, Fans).

WICHTIG

Sollten die (zusätzlichen) Pflicht-Kosten das Familien-Budget überschreiten, dann darfst Du dich beim Stv.-Geschäftsführer Samuel Grimm melden:

079 800 90 02, samuel.grimm@uhc-sursee.ch

"Projekt PI soll für alle Jugendlichen und Erwachsenen eine Chance und kein Verhängnis sein. Es ist mir daher ein Anliegen, dass wir für ALLE eine passende Lösung finden."

Fragen und Antworten (FAQ)

80% Trainingspräsenz und Lager-Obligatorium sind z.T. aus beruflichen oder privaten Gründen nicht machbar. Welche Konsequenzen hat ein allfälliges Nicht-Erfüllen?
Wir sind uns bewusst, dass es gerade für Personen im Pflegeberuf, Verkauf und Gastro oder auch Langzeit-Verletzte sowie (Militär-)Dienstleistende schwierig ist, die entsprechende Trainingspräsenz zu erfüllen. Weil es ist nicht Sache der Vereinsführung ist, entsprechende Konsequenzen bei Nicht-Erfüllen anzudrohen/zu ziehen, haben wir die entsprechenden Punkte ergänzt mit dem Hinweis, dass allfällige Konsequenzen im Ermessen der Trainer-Teams liegen.

Die Professionalisierung und somit der Leistungs-Sport bereits heute bis hinunter zu U14 ist zu früh. Was ist mit dem Breitensport? Die Professionalisierung schreckt einerseits Neulinge ab und verstärkt das Leistungs-Gefälle innerhalb der Teams.
Die Vereinsführung ist sich bewusst, dass mit diesen Professionalisierungs-Massnahmen der Spagat von Breiten-Sport und Leistungs-Sport eine noch grössere Herausforderung wird als bisher. Wir möchten klar festhalten: Der Breitensport ist die enorm wichtige Basis unseres Vereins. Darum möchten wir stets ein entpsrechendes Angebot auf möglichst allen Stufen bieten. Deshalb möchten wir so schnell wie möglich parallel zu den U-Teams auch Kleinfeld-Junioren-Teams (C-/B-/A-Junioren) anbieten, was anhand der Mitgliederzahlen (und Wachstum) ab spätestens 2020/21 für erste Stufen möglich sein sollte. Grösster Knackpunkt für dieses Bestreben wird nebst den Trainern für diese Teams auch entsprechende Trainingseinheiten. Solange wir (gerade auf Stufe U14/C-Junioren) kein Breitensport-Angebot haben, können wir bei Neulingen gerne abwarten bis im Herbst und dem allfälligen Lösen einer Lizenz, bevor wir die entsprechenden Pflichten (v.a. Spieler-Sponsor und Trainer-Jacke) einfordern.

Der Pflicht-Betrag fürs Spieler-Sponsoring ist eine versteckte Erhöhung des Mitglieder-Beitrags.
Das Argument ist verständlich. Wir bieten jedoch mit den Spieler-Sponsorings attraktive Sponsoring-Elemente und somit potenziellen Sponsoren einen spannenden Gegenwert für diese vermeintliche Erhöhung des Mitglieder-Beitrags. Diese Elemente (allen voran die attraktiven Spieler-Seiten mit professionellem Foto) sollte die Mitglieder motivieren und es ihnen erleichtern, einen Sponsoren zu finden.
Zudem erhoffen wir uns mit dem Spieler-Sponsoring, dass ein Sponsor sich mit einem grösseren Betrag als dem Pflichtbetrag engagiert. Entsprechende Sponsoring-Blätter werden wir für alle Spieler/innen der Leistungs-Teams nach dem Foto-Termin für die Protrait-Fotos im Mai 2019 erstellen (ein Beispiel von Herren1-Spieler Fabian Lischer im Anhang).
Mit dem Pflicht-Betrag fürs Spieler-Sponsoring möchten wir erreichen, dass die steigenden Kosten (v.a. durch unsere attraktiven Leistungen im Zuge der Professionalisierung) gezielter von den (Leistungs-)Teams getragen werden, welche am meisten davon profitieren.
Letztlich haben bisherige Erfahrungen und die Mitgliederbefragung 2017 gezeigt, dass alternative Finanzierungs-Möglichkeiten wie Sponsorenläufe oder Tippspiele bei den Mitgliedern auf wenig Gegenliebe stossen.

Welche Kosten entstehen dem Verein durch gewisse Rabatte/Angebote und wie hoch sind die Kosten, welche die Leistungs-Teams mit ihrem zusätzlichen Pflicht-Betrag mittragen?
Die grössten Kostentreiber im Projekt PI sind die professionallen Athletik- und Mental-Trainer, die professionellen Portrait-Fotos sowie die Einspiel-Shirts. Für die meisten anderen Angebote haben wir z.T. dank langjährigen Partnerschaften und dank der Attraktivität unseres Vereins (gerade mit dem Projekt PI) sehr spannende Konditionen aushandeln können. Getragen werden sollen die Kosten zu einem grossen Teil durch die Spieler-Sponsorings und zusätzliche Sponsoring-Erträge (insbesondere Einspiel-Shirt). Ob und welchen Teil der allfälligen Restkosten der Verein und somit alle Mitglieder gemeinsam tragen müssen, werden wir anhand der Konkretisierung der Massnahmenpakete definieren und an der GV mit dem Budget 2019/20 zur Abstimmung vorlegen. Wichtig: Durch verschiedene Neben-Effekte unserer Professionalisierung der letzten Jahre (Wachstum, J+S-anerkannte Trainer, Label Kinderunihockey, [mediale] Präsenz in der Bevölkerung, bei Behörden und Gewerbe) sind unsere Attraktivität und die grundsätzlichen Erträge gestiegen, womit uns zusätzliche Gelder zur Deckung der Kosten für Projekt PI zur Verfügung stehen.

Muss man zwingend die aktuellste Trainer-Kollektion haben (kaufen)? Gerade bei den hohen Preisen?
Wir möchten, dass besonders unsere Leistungs-Teams bei Spielen einheitlich, professionell auftreten. Darum haben wir mit unserem Ausrüster ein sehr spannendes Angebot für die Vereinsbekleidung, insbesondere das Set, ausgehandelt. Durch Trainer-Sponsoren konnten wir die Kosten weiter senken und zu guter Letzt übernimmt auch der Verein einen Teil der Kosten, um möglichst viele Mitglieder zu motivieren, unsere Vereinsbekleidung zu kaufen und diese mit Stolz und Freude zu tragen.
Gerade weil wir einerseits jeweils qualitativ hochwertige Vereins-Bekleigung anbieten, die viele Jahre getragen werden kann, ohne kaputt zu gehen, und andererseits die Mitglieder nicht jährlich mit Kosten für einen neuen Trainer zu belasten, werden wir nur alle fünf Jahre auf eine neue Vereinsbekleidungs-Kollektion umstellen. Die aktuelle Kollektion gilt noch für die kommenden drei Saisons, wodurch bei treuen Mitgliedern diese Kosten nur im aktuellen Jahr anfallen.

Gelten die Leistungen des Vereins und Investitionen der Mitglieder (insbesondere der Pflichtbetrag) nur für die kommende Saison, oder auch für die weiteren Saisons? Erhalten z.B. die Spieler ab U16 jährlich die entsprechende Anzahl Einspielshirts?
Mit Projekt PI möchten wir unseren Verein langfristig und nachhaltig professionalisieren. Das bedeutet, dass einerseits die Finanzierung der Elemente über mehrere Jahre gewährleistet sein muss, wir aber auch die Leistungen langfristig anbieten und gerne noch optimieren und ausbauen möchten. Dazu haben wir einerseits Partner (z.B. Ausrüster, Ernährungs-Partner, Athletik-Trainer), mit denen wir (und sie mit uns) eine langfristige Partnerschaft anstreben. Insbesondere die Anzahl Einspielshirts sollen für die kommenden Jahre gleich bleiben. Einzig bei den Portrait-Fotos erlauben wir uns, nicht jedes Jahr mit allen Spieler/innen neue Fotos zu machen.
Analog dazu werden sich wohl auch die Pflichtbeträge fürs Spieler-Sponsoring in den kommenden Jahren im aktuell angestrebten Rahmen bewegen, insbesondere wenn sich die Leistungen (und damit die Kosten) des Vereins nicht massiv verändern. Bezüglich jährlichen Kosten für die Trainer-Kollektion verweisen wir auf die obige Frage/Antwort.