König Bacchus und der CEO an der Heimrunde

Once upon a time there was a team of 11 players, da kam der böse König Bacchus und zog gleich drei Spieler in seinen Bann. Amrein, Janett und Wermelinger fehlten an diesem zweiten Spieltag dem „Drü“ des UHC JW Sursee ‘86 und so mussten die Surentaler gar ihren CEO aufbieten um immerhin mit zwei Blöcken agieren zu können.
Als schlussendlich auch noch Sommerhalder absagte, fragte sich manch einer in der Halle, ob die Fitness der Altherren für die beiden Spiele gegen Richenthal und Beromünster ausreichen würde.

Cannibals wehren sich bis zu Letzt

Der erste Gegner, die Cannibals aus Richenthal kannten die Surseer noch von der letzten Saison. Die beiden Spiele der letzten Saison wurden gewonnen und entsprechend optimistisch ging Sursee ins Spiel. In der ersten Halbzeit konnten die Surentaler mit relativ wenig Aufwand einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Richenthaler aber besser ins Spiel und konnten, auch mit Mithilfe der Surseer Hintermannschaft, schnell zum 4:4 ausgleichen. Das Momentum schien zu kippen, da fasste sich Captain Cerere ein Herz und erzielte mit einem herrlichen Weitschuss den Surseer Führungstreffer. Als Etterlin wenig später nachdoppelte war der alte Vorsprung wieder hergestellt. In der Folge hatte Sursee das Spiel mehrheitlich im Griff und dennoch kamen sie nach einem haltbaren Gegentreffer nochmals in Bedrängnis. Die Kannibalen kämpften buchstäblich bis zur letzten Sekunde. Irritiert durch die Hallenuhr, welche noch zwei Minuten Spielzeit für das gleichzeitig stattfindende Damen-1.Liga-Spiel anzeigte, wurden die Cannibals aber durch den Schlusspfiff überrascht, und der 6:5 Sieg der Surseer war damit Tatsache.

Achtung, fertig, Etterlin

Nach diesem mühevollen Erfolg sollte die Kür gegen die zweite Mannschaft aus Beromünster folgen. Dass das Spiel jedoch bereits nach einer Minute und 3 Toren von Etterlin vorentschieden sein sollte, damit hat wohl niemand gerechnet. Im gleichen Stil, jedoch mit geringerer Kadenz, ging es weiter, so dass sich Beromünsters Coach bereits in der ersten Halbzeit beim Stand von 0:7 gezwungen sah, sein Time-Out zu nehmen. Das Time-Out verfehlte aber seine Wirkung, im Gegenteil für die dezimierten Surseer war es eine willkommene Verschnaufpause. Mit teils schönen Kombinationen, unter anderem dem 10:0 durch CEO Huber (Danke fürs Fleischplättli am Donnerstag in der Baragge J), konnte das Score bis zur Pause auf 12:0 erhöht werden. Beromünster wollte im zweiten Abschnitt unbedingt den Ehrentreffer erzielen, aber Graber im Surseer Tor hatte lange Zeit etwas dagegen. Obwohl ihn seine Vorderleute ein paar Mal im Stich liessen und CEO Huber gar meinte, „dass wir im Moment um den Gegentreffer betteln“, dauerte es bis zur 34 Minute ehe den Möischterer der mittlerweile verdiente erste Treffer gelang. Die letzten Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch in welchen Beromünster zwar noch zwei weitere Treffer erzielen konnte, Sursee jedoch gleichzeitig praktisch jeden gegnerischen Ballverlust zum Torerfolg nutzte. Das brutale Schlussfazit lautete 19:3 und beide Mannschaften fragten sich, welchen Verlauf das Spiel genommen hätte, wäre da nicht die Startminute gewesen.

 

By |Kommentare deaktiviert für König Bacchus und der CEO an der Heimrunde