Pflicht erfüllt; erhoffte Schützenhilfe blieb aus

Gleich zwei Derbys standen fürs Drü an, am letzten Sonntag in Wolhusen. Nebst Organisator Wolhusen stand auch Beromünsters Zweite auf dem Programm. Gegen die Möischterer hatten die Surseer noch eine Rechnung offen, denn im Hinspiel verlor man zu Hause mit 8:9.

Revanche geglückt

Entsprechend konzentriert startete Sursee in dieses Spiel. Der Gegner wurde schon in dessen Hälfte attackiert und nach der Balleroberung wurde konsequent der Mitspieler gesucht der dann direkt abschliessen konnte. Diese Taktik überforderte Beromünster , so dass diese bereits nach 10 Minuten beim Spielstand von 0:6 das Timeout beanspruchten. Tatsächlich gelang Beromünster danach auch der erste Treffer und Sursees Schwung war vorerst gebrochen. In der Pause ermahnte Trainer Stocker seine Spieler, dass es seit dem Timeout 1:1 stehe und ja alle wissen wie es der eigenen ersten Mannschaft am Vorabend in Schüpfheim erging. Die Mannschaft nahm es sich zu Herzen, fand wieder ins Spiel und dominierte auch die zweite Halbzeit. Endstand: 13:3

20 Sekunden

20 Sekunden, solange dauerte es im zweiten Spiel gegen Wolhusen ehe TE13, von den Wolhusern eher abschätzig Ronaldo des Unihockey genannt, das 1:0 erzielte. Blieb Sursee im ersten Spiel noch ohne Strafen, setzte es in diesem Spiel bereits früh die erste Strafe ab, nachdem Stofer ohne Stock agierte. Etterlin zeigte aber auch in Unterzahl seine Klasse, indem er den Ball eroberte und sich auch durch die Stockschläge der Wolhuser nicht beirren liess und eiskalt zum 2:0 einschob. Ähnlich wie im ersten Spiel nahm der Gegner sein Time-Out schon früh in der ersten Hälfte. Eine weitere Parallele zum ersten Spiel war, dass  wiederum beim Stande von 7:1 die Seiten gewechselt wurden.
Angestachelt von den Kommentaren der Wolhuser Bank skorte Etterlin auch in Halbzeit zwei weiter. Auch der letzte Versuch der Wolhuser mit 4 Feldspielern zum Erfolg zu kommen misslang und so war es Etterlin vergönnt auch den letzten Treffer zum 11:3 Endstand ins leere Tor zu erzielen.

Ausbleibende Schützenhilfe

Nach diesen zwei Siegen hoffte das Drü auf einen Ausrutscher des Leaders Waltenschwil. Die Blue Sharks gaben sich aber keine Blösse und gewannen ihre Spiele.
Damit dürfte der Aufstiegszug für die Surseer abgefahren sein, müssen doch die Waltenschwiler in den verbleibenden 4 Spielen nur noch gegen Gegner aus der hinteren Tabellenregion antreten.

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