Vereinsgeschichte

Gründerteam UHC JW Sursee '86

Gründerteam UHC JW Sursee ’86

Am Anfang war das Feuer ...

Es war der 15. Mai 1986, als die drei Jungwächter Stefan Bättig, Peter Marti und Roger Bisang im Café Spatz die Formulare für die Vereinsgründung ausfüllten und offiziell den UHC Jungwacht Sursee ’86 gründeten. Darauf wurden weitere Leiter der Jungwacht für das Gründungsteam gesucht. Da vorerst in Sursee keine Turnhalle gefunden werden konnte, trainierte man jeweils am Sonntagmorgen in der „Turnhalle“ des Kinderheims Sursee. Auch fehlte es an Geld für die Beschaffung offizieller Tore, man behalf sich deshalb mit einer Mahlstabkonstruktion.

Die Mannschaft stieg dann mit folgenden Spielern in die Meisterschaft 86/87 ein:
Olivier Dahli, Roger Bisang, Stefan und Christoph Bättig, Franz Häller, Peter Marti, Daniel Bieri, Othmar Pfister, Wilmar Schüpbach, Christoph Hüsler, Daniel Kaufmann, André und Tom Giger.

Nach einer durchzogenen Gruppenphase erreichen die Herrern 1 mit viel Glück die Aufstiegsspiele. Dort zeigen sie eine bärenstarke Leistung und schaffen als Gruppensieger den längst fälligen Aufstieg in die 2. Grossfeldliga. Die U21-Junioren spielen eine souveräne Gruppenphase und qualifizieren sich für die Aufstiegsplayoffs gegen das oberklassige Unihockey Langenthal Aarwangen. Beide Teams gewinnen ihre beiden Heimspiele und so kommt es in Sursee zur Finalissima, in der sich ULA den Ligaerhalt sichern kann. Die D-Junioren qualifizieren sich in der obersten Stärkeklasse für die Finalrunde der besten vier Teams. Das Damen 1 spielt nach der Ligareform in der 2. Liga vorne mit und verpasst den dritten Platz um ein einziges Tor. Angefeuert werden all die Teams durch den genial-kreativen Fanclub „Spartiaten“, den U18-Spieler im Dezember 2015 gründen.

Die U16-Junioren spielen nach mässigem Start eine sensationelle Saison und krönen die Saison mit dem Gruppensieg und dem Aufstieg in die Stärkeklasse B. Die Kleinfeld-Damen und Grossfeld-Herren verpassen den Aufstieg derweil nur knapp. Die Herren vergeben in einer starken Gruppe gegen die drei anderen Top-Teams zu viele Punkte und beenden die Saison mit einem Punkt Rückstand auf den Gruppensieger (und späteren Aufsteiger) auf Rang 3. Die Damen werden souveräner Gruppensieger, bekommen es aber bei den Aufstiegsspielen wegen der Ligareform nebst zwei anderen Gruppensiegern mit einem 5. Platzierten 1. Ligisten zu tun. Nach zwei Siegen hätte ein Punkt im letzten Spiel gereicht, doch der 1. Ligist setzt sich durch und die Surseerinnen bleiben nach einer starken Saison in der 2. Liga.

Mit einer taktisch brillanten Leistung bei den Aufstiegsspielen steigen die U18-Junioren in die nächste Stärkeklasse auf. Den Aufstieg wieder verpasst haben die Grossfeld-Herren. Mit der Gründung eines zweiten Grossfeld-Teams wurde ein mit Junioren verstärktes Fanionteam gebildet. Nach einer überzeugenden Gruppenphase und dem souveränen Gruppensieg lief an den Aufstiegsspielen alles für die Surseer. Im letzten Spiel hätten sie mit einem Sieg mit 2 Toren Vorsprung den Aufstieg sichern können. In der ausgeglichenen Partie vergeben sie jedoch zu viele Chancen und verlieren am Ende bitter gegen den Aufsteiger aus dem Emmental. Erfreulich ist hingegen die Gründung des Gönnervereins gustare et donare. Wie es der Name sagt ist geniessen (bei diversen kulinarisch-kulturellen Anlässen) und geben (in Form eines Zustupfs in die Vereinskasse des UHC Sursees) das Ziel des Vereins.

Während die Fanionteams nicht an ihre Efforts aus dem Vorjahr anknüpfen konnten, überragten in dieser Saison die Leistungen der Junioren. Die U21-Junioren konnte sich in einem Hitchcock-Finale gegen Ticino Unihockey den Aufstieg in die Stärkeklasse C sichern. Zudem erreichten die C-Junioren mit 35 von 36 möglichen Punkten und einem Torverhältnis von +187 den Gruppensieg, welcher die Teilnahme an der Finalrunde bescherte. Nach einem harzigen Start konnten sich die Junioren steigern und gewannen schlussendlich die Silbermedaille. Die erste Damenmannschaft konnte nach dem Aufstieg in die oberste Kleinfeldliga den Ligaerhalt nach harzigem Start nicht schaffen. Trotz einer zwischenzeitlichen Siegesserie wurden sie noch abgefangen und in die zweite Liga verbannt.

Sportlich ragten in diesem Jahr die beiden Fanionteams heraus. Die erste Damenmannschaft konnte in der letzten Runde die Führenden aus dem Entlebuch abfangen, wurden Gruppensiegerinnen und stiegen in die oberste Kleinfeldliga auf. Die erste Herrenmannschaft qualifizierten sich als Gruppenzweiter für die Aufstiegsspiele. Dort verlor das Team leider gegen das stark spielende Deitingen, das zu Recht in die zweite Liga aufgestiegen ist.
Auch neben dem Spielfeld gab es Grund zu feiern. Das 25-jähriges Bestehen begingen wir an zwei gelungenen Anlässen und präsentierten uns der Öffentlichkeit. Einerseits umrundeten wir am Slow-Up unter sonnigen und heissen Bedingungen gemeinsam den Sempachersee, bevor wir dann den Nachmittag mit einer Grillade und einem kühlen Getränk genossen.
Andererseits betrieben wir am Surseer Städtlifest ein Festzelt, um mit der Surseer Bevöklerung auf unseren Geburtstag anstossen.

Während die Kleinfeldherren als Gruppenzweiter unverhofft in die 3. Liga aufsteigen, verpassen die Grossfeldherren den angestrebten Aufstieg. Die beiden Damenteams bleiben weiterhin in der 2. Kleinfeldliga. Der grosse Coup gelingt den U16-Junioren. Diese zeigen eine starke Saison und mit drei Siegen bei den Aufstiegsspielen schaffen sie den sensationellen Aufstieg in die stärkste U16-Liga. Dort bekommen sie es nächste Saison mit den Junioren der besten Schweizer Unihockeyteams wie GC oder Wiler-Ersigen zu tun.

Zum zweiten Mal können sich die Kleinfeldherren für den Cupfinal qualifizieren, die Playoffs werden nur knapp verpasst. Die jungen aber talentierten U16 Junioren erreichen als Gruppenzweite die Finalrunde, wie auch die D-Junioren, welche sich erst im letzten Meisterschaftsspiel bezwingen lassen. In der Finalrunde liefern sie sich dann ein heisses Duell mit den Langnau Tigers. Die beiden Damenteams können in der 2. Liga gut mithalten und die Damen 1 können sich auf dieser Grundlage nach oben orientieren.

Ein sportlich durchzogenes Jahr, indem das 1. Herrenteam in die 3. Liga absteigt und auch die 2. Herrenmannschaft verpasst ihre Saisonziele in der 1. Liga, schafft jedoch immerhin den Ligaerhalt. Das Damen 1 kann an den Aufstiegsspielen teilnehmen, schafft die Sensation jedoch nicht. Die U21- und U16-Junioren zeigen eine gute Saison. Die U21 verpassen die Aufstiegsspiele nur knapp, und die U16 (Sursee-Wolhusen) erreichten in der Interregional-Gruppe zwar nur den 6. Platz, zeigten aber mit starken Leistungen gegen Wiler-Ersigen und Konolfingen, dass sie nationalen Spitzenteams Paroli bieten können.

Das verstärkte Herren 1 (Zusammenarbeit mit GROWO) schafft nach einem positiven Saisonverlauf den Ligaerhalt. Das ebenfalls verstärkte Herren 2 schafft den direkten Aufstieg in die 1. Liga und kämpft sich sensationell in den Cupfinal nach Bern. Die Damen 1 müssen in der 1. Liga viel Lehrgeld bezahlen und schaffen den Ligaerhalt nicht. Die Juniorenteams erlebten mit den Rängen 4 bis 7 eine durchzogene Saison.

Nach schmerzhaften Abgängen von wichtigen Teamstützen konnte sich das Herren 1 nicht in der starken 1. Liga halten und steigt sogleich wieder in die 2. Liga ab. Dafür schaffen die Kleinfeldherren den Aufstieg in die 2. Liga, die Bildung einer zweiten Kleinfeldmannschaft war ein wichtiger Schritt dazu. Die Damen spielen sich nach dem Gruppensieg in die 1. Liga und werden zudem Zentralschweizer Cupsiegerinnen. Bei den Junioren ist der starke Zuwachs bei unseren Jüngsten (E-Junioren) als sehr positiv zu werten, und natürlich der 3. Finalrundenrang der C-Junioren.

In ihrer ersten Grossfeldsaison schaffte die erste Herrenmannschaft auch gleich den sensationellen Aufstieg in die 1. Liga. Die Damenabteilung ist so stark gewachsen, dass wir nächste Saison zwei Teams zur Meisterschaft anmelden können. Auch in der Juniorenarbeit haben wir wieder zulegen können, was sehr erfreulich ist.

Nach dem Erfolg der 1. Mannschaft in der letzten Saison galt es diesen nochmals zu bestätigen. Mit erneutem Einzug in die Playoffs sowie dem Erreichen des Liga-Cup-Viertelfinals demonstrierten die Surseer ein weiteres Mal ihr Können und gehörten weiterhin zu den zwei besten Kleinfeldteams der Schweiz. Der 2. Mannschaft lief es deutlich besser, als noch die Saison zuvor. Bessere Trainings- und Teammoral brachte das „2“ auf den guten 4. Schlussrang. So steigerte sich zugleich auch die Damenmannschaft. Mit dem 5. Tabellenplatz beendeten die Damen die Saison als „gewordenes“ Team. Bei den A-Junioren schien sich das Problem des letzten Jahres zu wiederholen. Wenige Spieler und Torhüter verunmöglichten in der Tabelle grosse Schritte nach vorne. Die Junioren B verbesserten sich um grosse Stücke – sportliche Erfolge blieben aber immer noch nicht griffbereit. Die Spieler der C-Junioren entwickelten sich zu einem guten, dynamischen Team, von welchem man in Zukunft noch einiges zu erwarten hat. Sodann tritt der UHC JW Sursee `86 mit den Junioren D erstmals an der Meisterschaft an. Dabei hinterliessen die jungen Spieler einen äusserst guten Eindruck und erreichten den 3. Rang. Ein weiterer Schachzug in der Sparte Juniorenförderung realisierte wiederum Michael Egli. Mit der von ihm gegründeten Unihockey-Schule schuf er optimale Gegebenheiten und Bedingungen, um den Kindern ab 7 Jahren Spass und Spiel mit dem Stock näherzubringen. Diese Unihockey-Schule gilt als Meilenstein in der Nachwuchsförderung des Vereins!

Die 1. Mannschaft hatte in dieser Saison tatsächlich um den Schweizermeistertitel mitspielen können. Bereits in der ersten Saison in der höchsten Kleinfeldliga drückten die Surseer dem Spielgeschehen ihren Stempel auf und fanden nicht unverdient zum Gruppensieg. Mittels zwei Siegen gegen den UHC Oekingen erreichte man sogar das Playoff-Finale, womit alle Erwartungen übertroffen wurden. Im Finale traf man auf die Berner Hurricanes, scheiterte jedoch teils knapp an der Abgeklärtheit und Erfahrung der Berner. Trotzdem schrieb die 1. Mannschaft in diesem Jahr Vereinsgeschichte sondergleichen! Kontrovers dazu verhielt sich die Situation in der 2. und 3. Mannschaft. Spieler- und Trainermangel machten den Teams zu schaffen. Immerhin erspielte man sich den Ligaerhalt. Die Damenmannschaft beendete ihre „Übergangssaison“ auf dem 7. Schlussrang. Trotz zahlreicher Abgänge zeigten die A-Junioren eine gute Leistung und erreichten den Möglichkeiten entsprechend den akzeptablen 5. Schlussrang. Relativ enttäuschend schnitten die B-Junioren ab – letzter Platz. Im Bereich der Junioren C und D stand ganz klar der Neuaufbau der Juniorenabteilung und der Blick in die Zukunft im Vordergrund. Michael Egli managte dies auf eine hervorragende Art und Weise und führte die Jugendlichen gekonnt zueinander.

Nach jahrelangem Warten hatte es die 1. Mannschaft endlich gepackt! Mit einer soliden Leistung während praktisch der gesamten Saison und einem verschworenen, kämpferischen Teamgeist liess die Equipe den Aufstieg in die 1. Kleinfeldliga Realität werden. Hochs und Tiefs erfuhr dagegen die 2. Mannschaft. Trotzdem reichte es zum wohlverdienten 5. Schlussrang und somit zum Ligaerhalt. Auch die 3. Mannschaft sicherte sich trotz Spielermangel den Klassenerhalt. Die Damenmannschaft hatte sich inzwischen zu einem frischen Team geformt und den zufriedenstellenden 6. Tabellenplatz ergattert. Hohe Ziele stellten sich auch die A-Junioren, welche erneut den Gruppensieg verteidigen konnten. Die Finalrunde verlief allerdings etwas enttäuschend – immerhin reichte es zum 5. Schlussrang. Die B- und seit dieser Saison auch wieder C- Junioren hatten es schwer, fehlte verständlicherweise noch die nötige Routine. Der letzte bzw. vorletzte Tabellenrang resultierte. Aus sportlicher Sicht dennoch ein äusserst erfolgreiches Jahr!

Mit bloss vier Mannschaften liess sich der UHC JW Sursee `86 in der Saison 01/02 vertreten. Die 1. Mannschaft verpasste den Aufstieg erneut nur knapp und musste sich mit dem 3. Tabellenplatz zufrieden geben. Wie die Herren 2 beendeten auch die Damen die Saison auf dem 6. Schlussrang. Highlight dieser Saison bildeten die frischen A-Junioren. Aufgrund toller Spielkultur erkämpften sich diese Junioren vorerst den ersten Tabellenplatz und spielten sich in der Finalrunde bis in den Final, verloren diesen jedoch auf äusserst unglückliche Art und Weise.

Das 15-jährige Vereinsjubiläum konnte leider nicht mit einem Aufstieg gefeiert werden. Die erste Mannschaft schaffte den Aufstieg nicht und die zweite Mannschaft musste sich nach nur einem Jahr wieder aus der 2. Liga verabschieden. Erfreulicherweise ist es dem UHC Jungwacht Sursee ’86 gelungen eine Damenmannschaft zu gründen. Die Damen hatten logischerweise ihre Startschwierigkeiten, konnten aber ein paar schöne Erfolge feiern. Aus Mangel an C-Junioren nahmen in dieser Saison nur zwei Juniorenmannschaften aus Sursee an der Meisterschaft teil. Die A-Junioren erkämpften sich den hervorragenden 2. Schlussrang. Die B-Junioren traten mit einem sehr kleinen Kader an, was der Hauptgrund war, warum sie nicht in der vorderen Tabellenhälfte anzutreffen waren.

Nach einer Wiederaufbausaison beendete die erste Mannschaft auf Platz 4 in der 2.Liga. Die zweite Mannschaft überzeugte mit ihrem tollen Teamgeist und stiegen als Gruppendritte unerwartet in die 2. Liga auf. Die drei Juniorenmannschaften lieferten unterschiedliche Vorstellungen ab. Während sich die B1-Junioren für die Endrunde qualifizieren konnte, mussten sich die B2 Junioren mit dem vorletzten Platz genügen. Die A-Junioren schafften den guten 4. Schlussrang.

Die 1. Mannschaft hatte mit einigen Problemen zu kämpfen. Mit dem zweitletzten Tabellenrang in der 2. Liga konnte der sichere Ligaerhalt nicht erreicht werden. Erfolgreicher agierte hingegen die 2. Mannschaft. Sie blieb während der ganzen Saison unbesiegt und schaffte den Aufstieg von der 4. in die 3. Liga. Leider erreichten die A Junioren ihr Saisonziel (Rang 4) nicht und mussten sich mit dem 6. Schlussrang begnügen. Für die B und C Junioren verlief die Saison sehr gut. Beide Mannschaft holten sich den 2. Tabellenplatz.

Wiederum waren es die C Junioren, die mit ihrem 2. Schlussrang überraschten. Die B Junioren erreichten mit dem 4. Schlussrang ebenfalls ihr Saisonziel. Wobei nur gerade ein schwaches Turnier den zweiten Tabellenrang verhinderte. Nicht ganz so erfolgreich waren die A Junioren, die ihre Saison mit dem 6. Schlussrang abschlossen. Dies lässt sich einerseits auf einen Trainerwechsel, andererseits auf diverse Abgänge in die 1. und 2. Mannschaft zurückführen, die es zu verkraften gab. Wie überraschend der Aufstieg der 2. Mannschaft in die 3. Liga vor einem Jahr war, umso ernächternder verlief die abgelaufene Saison. Mit nur gerade 4 Punkten aus 18 Spielen stieg die Mannschaft nach nur einer Saison wieder in die 4. Liga ab. Mit dem nötigen Glück konnte die 1. Mannschaft den schlechten Saisonstart noch ausbügeln und den Abstieg in die 3. Liga verhindern. Aus sportlicher Hinsicht kann leider nicht von einem berauschenden Jahr gesprochen werden.

Überraschend stieg die 2. Mannschaft in die 3. Liga auf. Im Vergleich zur vorangehenden Saison wurden beachtliche Fortschritte gemacht. Ebenfalls völlig überraschend schlossen die Jüngstens des Vereins (C-Junioren) ihre Saison mit dem dritten Schlussrang ab. War man doch mit dem Motto „Sport kennenlernen“ in die Saison gestartet. Die 1. Mannschaft konnte den Aufstieg in die 2. Liga nach einer sehr spannenden Saison im letzten Spiel wahr machen und die sehr gute Vereinsbilanz abrunden.

Mit grosser Hoffnung auf den Aufstieg in die zweite Liga startete man auch ins 10. Jahr. Während der ganzen Meisterschaft lag das Team von Wilmar Schüpbach an der Spitze, nur am Schluss reichte es leider wieder nicht. Grosser Erfolg feierten auch die Junioren B mit ihrem Trainer Lukas Urech mit dem dritten Schlussrang. Auch die C Junioren feierten mehrere Erfolge in ihrer ersten Saison. Eine etwas zerrüttete Saison durchlebte unser „Zwöi“. Mit einigen beachtlichen Erfolgen deuteten sie immer wieder ihre eigentliche Stärke an. Ein Riesenerfolg war der vierte Sursee-Cup. Mit 49 teilnehmenden Mannschaften hat sich dieser Anlass inzwischen einen Namen gemacht.

Das neunte Vereinsjahr lief ganz unter dem Motto EM 95. Da die Europameisterschaft erstmals in der Schweiz ausgetragen wurde, entschloss sich auch der UHC Jungwacht Sursee ’86 zur Mitorganisation. Erfreulicherweise wurden den Surseern 7 Spiele zur Austragung anvertraut. Dank organisatorischem Talent des OK’s und Mithilfe aller Mitglieder und Freunde des Vereins wurde dieser Anlass trotz magerer Zuschauerzahl zu einem vollen Erfolg! In der Meisterschaft verpasste das erste Team den Wiederaufstieg nur knapp. Die Juniorenabteilung wurde um eine Mannschaft (C Junioren) erweitert.

Im achten Jahr erlebte der Verein mehrere „Durchhänger“. Die erste Mannschaft stieg nun in die dritte Liga ab, die Vereinskasse wurde mangels Einnahmen und stetig wachsender Ausgaben kleiner und die Bereitschaft zur Mithilfe an den Anlässen liess zu wünschen übrig. Dementsprechend verlief die GV im April 94 nicht gerade festlich. Die Schwachpunkte wurden aber erkannt und man freute sich doch auf die neue Saison. Der erste Transfer wurde getätigt: Talent Wilmar Schüpbach wechselte zu Lok Reinach und erlebte den Aufstieg in die Nationalliga B! Er blieb dem UHC Sursee aber als Kassier erhalten.

Im siebten Vereinsjahr wird es nun wahr! Der UHC Jungwacht Sursee 86 gründet eine Juniorenmannschaft, die gleich am Meisterschaftsbetrieb teilnimmt. Trotz der punktemässig schlechten Saison sah man durchwegs optimistisch gestimmte Gesichter, sowohl bei den Spielern als auch bei den Trainern Roni und Reto Ziswiler. Dafür wurde die Studentenmannschaft mangels Interesse wieder aufgelöst. Mit äusserster Not gelang der ersten Mannschaft noch einmal der Ligaerhalt.

Auch in der sechsten Saison 91/92 konnte der UHC Jungwacht Sursee ’86 in sportlicher Hinsicht keine Schlagzeilen machen. Wieder knapper Ligaerhalt der ersten Mannschaft, Abstieg der zweiten in die vierte Liga und Ligaerhalt der dritten Mannschaft. Lichtblick war aber der zweite Erfolg am Ruswilercup!! Erstmals wird der Sursee-Cup in der Stadthalle durchgeführt, organisiert von Roger Bisang.

In die fünfte Saison startete der UHC Jungwacht Sursee ’86 erstmals mit drei Mannschaften, wobei das „Drü“ vor allem aus Studenten bestand, die nicht regelmässig trainieren konnten. Ausserdem erhielt der Verein erstmals ein offizielles Vereinszeichen, kreiert vom Grafiker Linus Egloff. Dank mehrmaligem Bühnenaufstellens und gut geführten Meisterschaftsturnieren konnte die Vereinskasse aufgebessert werden. Die erste Mannschaft schaffte wieder knapp den Ligaerhalt, die beiden anderen Teams belegten die hinteren Ränge der dritten Liga.

Für die vierte Saison wurde die Mannschaftseinteilung durch alle GV-Anwesende eingeteilt. Jeder füllte einen Zettel aus und anhand der Auswertung wurden schliesslich die Spieler für die beiden Teams bestimmt, was zu Unstimmigkeiten führte! In der Person von Linus Egloff wurde endlich auch ein Trainer gefunden, der Ordnung in die zum Teil chaotischen Trainings der beiden Mannschaften brachte. Durch viel Eigenleistung und grosse Arbeit des Sponsoringchefs konnte auch eine eigene Kleinfeldbande angeschafft werden. Die erste Mannschaft schaffte knapp den Klassenerhalt, wogegen das zweite Team in die dritte Liga abstieg.

Auch in der dirtten Saison 88/89 stieg der UHC Sursee mit zwei Mannschaften in die Meisterschaft. Beide Mannschaften erhielten von der Firma Beck ein Dress gesponsert! Dank finanzieller Unterstützung der Stadt Sursee konnte der Verein nach drei Vereinsjahren endlich vier original Unihockeytore anschaffen! Auch stieg das Vereinsvermögen erstmals über 100 Franken. Die beiden Teams kamen auf die Plätze drei und fünf.

Da sich der Verein an stetigem Zuwachs erfreute, stieg man mit zwei Teams in die Saison 87/88 ein. Das zweite Team verpflichtete gleich einen Kanadier namens André the thunder Sander. Das letzte Meisterschaftsspiel, Sursee I gegen Sursee II endete zur Überraschung aller mit einem Sieg des zweiten Teams, was dem Fanionteam noch den zweiten Tabellenrang kostete.

Die Mannschaft spielte in der ersten Liga. Grund: Damals gab es noch keine tieferen. Trotz einigen Lichtblicken schaffte man den Ligaerhalt nicht und stieg in die neu gegründete 2. Liga ab. Dafür gewannen die Surseer den Ruswilercup und schlugen sogar die Nationalliga A Mannschaft Meggen.