U18: Krebsgang geht weiter

Am Sonntag ging es auch für die U18 wieder los. Erneut musste man die weite Reise auf Bellinzona auf sich nehmen. Und wieder hat sich die Reise nicht wirklich gelohnt. Sowohl gegen Mendrissio (1:4) als auch gegen das Spitzenteam aus Uri (1:5) gab es keine Punkte zu holen.

Sursee – Mendrissio 1:4
Sursee, aufgrund vieler Absenzen und Verletzten mit nur 11 Spieler und einem Torwart antretend, wollte nach vielen ernüchternden Spielen endlich Mal wieder ein Spiel gewinnen. Gegen Mendrissio rechnete man sich durchaus Chancen zu, da zwar das Hinspiel mit 1:5 in die Brüche ging, dies jedoch nach einer schwachen Leistung.
Das Spiel begann vielversprechend für Sursee, musste ein Mendrissio-Spieler doch bereits nach knapp 3 Minuten wegen Bodenspiels auf die Strafbank. Das Powerplay begann sogleich mit einem Scharfschuss, flachte danach aber zusehends ab. Bis kurz vor Ablauf der Strafe der gegnerische Torhüter einen Schuss von Moritz Knaak abprallen liess, Joel Kaufmann stand goldrichtig und schoss ein zur frühen Führung. Doch in der Folge tat sich Sursee mit fast allem schwer: Die Angriffsauslösung funktionierte kaum, die Abschlusspräzision fehlte und hinten hatte man immer wieder Zuteilungsprobleme. So kam es dann auch, dass der Gegner aus dem Tessin das Spiel mit einem Doppelschlag wendete. Danach bekundete Sursee viel Pech, als Joel Kaufmann nach einer gelungenen Einzelaktion nur die Latte traf. Leider machte es Mendrissio vor der Pause noch einmal besser und erzielte das 1:3.
In der Pause gab Trainer Patrick Stöckli vor allem defensivtaktische Anweisungen, um die Abwehr zu stabilisieren und selber in den Angriff zu können. Seine Massnahmen zeigten Wirkung, denn nun stand die Abwehr bedeutend besser und im Allgemeinen wurde das Spiel ausgeglichener. Es fehlte jedoch weiterhin die Entscheidende Präzision im Abschluss, so dass der Anschlusstreffer schlussendlich nicht gelang. Mendrissio indes konnte rund 10 Minuten vor Schluss noch einmal mittels Konter reüssieren.
Fazit: Sursee brachte sich wieder einmal mit einer schwachen 1.Hälfte um die Punkte und man hatte auch nachher das Gefühl, dass mehr drin gelegen wäre.

Sursee – Uri 1:5
Gegen das Spitzenteam aus Uri war die Devise klar: Defense first und auf Konter und schnelle Vorstösse lauern. Das klappte von Anfang an hervorragend. Sursee machte dort weiter, wo sie gegen Mendrissio aufgehört hatten und legten sogar noch einen drauf. Es wurde geblockt, es wurde gekämpft, es wurde gespurtet und es wurde im allgemeinen exzellent gearbeitet. Uri war zwar mehrheitlich in Ballbesitz, konnte diesen Ballbesitz aber bis zur Pause nur einmal in etwas zählbares umwandeln. Sursee indes hatte wieder einmal Pech, da Joel Kaufmann nach einer schnellen Kombination nur den Pfosten traf. Somit ging es mit dem knappen 0:1-Rückstand in die Pause.
Nach der Pause zahlten die 11 Surseer Spieler langsam aber sicher den Preis für ihren Einsatz, Uri wirkte auch aufgrund ihrer grösseren Spielerzahl frischer. So kam es dann auch, dass sich in der Defensive der Surseer hin und wieder Lücken auftaten, die Uri gnadenlos ausnützten. Bis zur 39. Minuten erhöhten sie das Resultat auf 0:5. Sursee steckte jedoch niemals auf und kam 7 Sekunden vor Schluss durch Philipp Fleischlin auf Pass von Moritz Knaak tatsächlich noch zum Ehrentreffer. Man konnte somit dem Gegner erhobenen Hauptes zum Sieg gratulieren, im Wissen dass man lange Mithalten konnte.
Fazit: Gegen Uri lag an diesem Tag nicht mehr drin. Es wurde vorbildlich gekämpft, einzig die wieder mangelhafte Präzision bei den Abschlüssen kann man ankreiden.

Duell gegen den Tabellennachbarn
Bereits am 24. Januar bietet sich den Surseern eine gute Chance, endlich wieder zu punkten. Dann treffen sich nämlich auf das einen Punkt besser klassierte Inwil-Baar.

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